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TU Berlin

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Warum Informatik oder Elektrotechnik studieren?

„Als Ingenieurin könnte ich das Leben ein wenig verbessern.“

"Als Ingenieurin könnte ich das Leben ein wenig verbessern." Giovana, 15 Jahre, Brasilien
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Mit solchen und ähnlichen Statements unterstrichen Schülerinnen und Schüler aus Peru, Brasilien, der Ukraine, Nigeria und vielen weiteren Ländern ihre Motivation an einer deutschen Universität eine Ingenieurwissenschaft oder Informatik zu studieren. Im Rahmen der PASCH-Intiative: „Schulen: Partner der Zukunft“, eine Initiative des Auswärtigen Amtes in Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst, informierten sich 72 Oberschulenschülerinnen und -schüler am 20.01.2009 über Chancen und Möglichkeiten eines Studiums an der Fakultät IV, Elektrotechnik und Informatik, der TU Berlin.

"Wenn ich zuhause sage, dass ich Ingenieurin werden will, dann finden das alle toll.“ Luisa, 17 Jahre, Brasilien
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Auf dem Besuchsprogramm stand nach einer Begrüßung durch Bettina Liedtke, die im Rahmen des Projekts GET-IT! [Girls, Education, Technology] den Infotag geplant und organisiert hatte, zunächst ein Vortrag des Studiendekans der Fakultät IV, Prof. Heiß sowie von Prof. Glesner. Hier ging es um die Inhalte eines Elektrotechnik- und Informatikstudiums, die herausfordernden Aufgaben der Sicherheitstechnik im Flugverkehr, über die Tatsache, dass wir Mikroprozessoren nicht nur in unseren PCs, sondern vor allem in Autos, Handys und Kameras finden und darum, dass es für qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten hervorragende Studienaussichten und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland gebe. Voraussetzung seien aber ausreichende Deutschkenntnisse. Nach dem einführenden Teil standen Laborbesuche in Gruppen auf dem Programm. Eine Gruppe erkundete das DAI-Labor der TU Berlin im Telefunkenhochhaus, das sich als Mittler zwischen universitärer Forschung und industrieller Verwertung versteht. Hier bestaunten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel die Küche der Zukunft, die über vernetzte Küchengeräte und einen interaktiven Monitor für die Menüplanung verfügt. Auch das Wohnzimmer der Zukunft setzt auf Computersteuerung: Heizung und Licht lassen sich hier zentral bedienen. Ähnlich wie im DAI-Labor bekamen die Besucherinnen und Besucher auch im Versuchsfeld und den Laboren des Fraunhofer IPK / TU Berlin IWF Einblicke in die Forschung mit Anwendungs- und Verwertungsbezug. Es ging z.B. um die Rehabilitationsrobotik, mit der behinderten Menschen der Umgang mit Prothesen erleichtert oder sogar erst ermöglicht wird – auch dies ein Berufsfeld für Visionäre.

„So etwas habe ich noch nicht gesehen, das gibt es nur hier in Deutschland.“ Irene, 15 Jahre, Peru
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Abschließend kamen in kleinen Interviewgruppen Schülerinnen selbst zu Wort. Von den Laboren waren sie sehr beeindruckt. Irene, 15 Jahre alt, aus Lima in Peru sagte über die Küche der Zukunft: „So etwas habe ich noch nicht gesehen, das gibt es nur hier in Deutschland.“ Alle beurteilten die Studienmöglichkeiten und die Ausstattung der Universität als sehr herausragend und können sich durchaus ein Studium an einer deutschen Hochschule vorstellen. Luisa, 17 Jahre alt, aus dem brasilianischen Sao Paulo interessierte sich besonders für Chemie- und Umwelttechnologie und sagte: Ich könnte mir gut vorstellen, das ganze Studium in Deutschland zu absolvieren.“ In den Herkunftsländern der meisten sind Ingenieurwissenschaften sehr hoch angesehen, lassen sich durch sie doch grundlegende technologische Probleme lösen. Diesbezüglich haben einige Besucherinnen und Besucher große Ziele für ihr jeweiliges Herkunftsland aber auch für die ganze Welt: „Als Ingenieurin könnte ich das Leben ein wenig verbessern.“ Dass Frauen wie Männer gleichermaßen zum Studium der Ingenieurwissenschaften befähigt sind, steht für die meisten Besucherinnen außer Frage. Luisa aus Brasilien meinte dazu: „Wenn ich zuhause sage, dass ich Ingenieurin werden will, dann finden das alle toll.“
Der Besuch der Schülerinnen und Schüler aus aller Welt war ein voller Erfolg und ein nächster Besuch dieser Art ist in Planung.

Bericht von Dr. Stefanie Rinke.

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